Mandatsträger aus dem Ortsverein Dornbusch

Stadtverordnete Myrella Dorn

 

Wo ich herkomme

Mein Name ist Myrella Dorn, ich bin 26 Jahre alt und komme aus dem Stadtteil Dornbusch. Ich bin Studentin und wohne in den neuen Studentenwohnheimen an der Hansaallee. Aufgewachsen bin ich in einer typischen Arbeiter*innenfamilie und war die erste Frau aus der Familie, die Abitur gemacht hat und nun an der Universität studiert. Für mich ist es daher allein schon aufgrund meiner familiären Herkunft wichtig für ein Bildungssystem ohne finanzielle Hürden einzustehen.

Was mich geprägt hat

Für mein politisches Engagement hat mich mein familiärer Hintergrund stark geprägt. Wie schon erwähnt studiere ich als erste Frau in der Familie und bin sehr froh, dass mir dank der SPD Studiengebühren erspart bleiben. Warum hat mich das so geprägt? Weil ich gemeinsam mit vielen dafür kämpfen will, dass jede und jeder die Bildung erfährt, die ihnen zusteht und wir keine Steine mehr im den Weg gelegt bekommen. Für mich muss Bildung von Anfang an, also schon ab dem Kindergarten, frei zugänglich und ohne Hürden sein! Neben der familiären Prägung hat mich aber auch besonders mein politisches Engagement in der Studierendenvertretung geprägt. Ich war eineinhalb Jahre lang AStA-Vorsitzende an der Goethe-Universität und konnte dadurch viele Erfahrung sowohl in der politischen Arbeit als auch inhaltlich im Themenbereich Hochschulpolitik lernen. Für mich bedeutet Bildungspolitik nämlich neben Schulpolitik auch Hochschulpolitik. Hochschulpolitik ist nicht nur Landespolitik, sondern betrifft auch direkt die Stadt Frankfurt. Für gerechte Bildung will ich auch zukünftig einstehen und den Diskurs um die Universitäten und Fachhochschulen in Frankfurt voranbringen.

Was ich gerade mache

Ich studiere Soziologie und Philosophie an der Goethe-Universität und arbeite als Flüchtlingshelferin bei der AWO Frankfurt. Die Arbeit als Flüchtlingshelferin erfüllt mich vollkommen. Dort kann ich etwas tun, was anderen Menschen hilft und für die Gesellschaft von großer Bedeutung ist. Frankfurt hat gezeigt, dass es eine weltoffene Stadt mit einem großen Herz ist und das merken diese Menschen. Sie spüren, dass sie hier wirklich willkommen sind und das macht mich sehr stolz. Ich bin gerne Teil dieses Projektes und hoffe dadurch einen Teil dazu beizutragen, dass diese Menschen sich wohlfühlen und hier zur Ruhe kommen können. Neben meiner Arbeit und meinem Studium bin ich seit einem Jahr Juso-Vorsitzende hier in Frankfurt und freue mich als junge Kandidatin auf dem SPD-Listenplatz 10 zu stehen.

Meine Ziele für Frankfurt

An meinem Listenplatz sieht man: die SPD fördert ihre jungen Mitglieder und versucht ihnen den Raum zur Teilhabe zu geben, den sie einfordern. Genau das will ich für alle Menschen hier: Ich möchte die Stimme sein, die Themen aus diesem Wahlkreis wieder auf den Verhandlungstisch der Stadtverordnetenversammlung bringt. Seien es die Themen der jungen Eltern, der Familien, der Alleinerziehenden, der Menschen, die hier schon ihr gesamtes Leben verbringen, der Studierenden und Auszubildenden, der Arbeitnehmer*innen, der Neu-Zugezogenen, der Flüchtlinge und Migrant*innen - kurz: aller Menschen hier im Dornbusch, Ginnheim und Eschersheim! Für mich stehen drei Ziele im Vordergrund: Ich will ein Frankfurt des Willkommens, ein Frankfurt des Freiraums und des studentischen, jungen und familiären Lebens! Was bedeutet das konkret? Konkret bedeutet das, dass wir mehr Wohnraum für Studierende und Auszubildende brauchen; wir brauchen mehr Möglichkeiten mit der Familie nach draußen zu gehen und die Freiräume zu nutzen die ihnen zustehen - das heißt: mehr Spielplätze und Räume zur Selbstorganisation; seien es Müttercafés oder die Unterstützung der örtlichen Sport- und Kulturangebote. Wir brauchen aber auch Freiräume für junge Menschen, wir müssen mehr öffentliche Sportplätze, selbstorganisierte Räume und Toiletten an den Mainufern und in Frankfurt wieder etablieren.

Weitere Informationen zu meinen Ziele für Frankfurt sind auf der Seite der Jusos Frankfurt zu finden (www.jusos-frankfurt.de).

 

Mandatsträger im Ortsbeirat 9

Der Ortsbeirat ist ein Stadtteilparlament und ist zuständig für die Stadtteile Dornbusch, Eschersheim und Ginnheim. Grundsätzlich muss der Ortsbeirat zu allen Fragen, die den Ortsbezirk betreffen, vom Magistrat oder der Stadtverordnetenversammlung gehört werden.

Ortsbeirätin Sylvia Kunze


Sylvia Kunze

Geb. 1979 in Friedrichroda Betriebswirtin & Controllerin Ich wurde im März 2011 neu in den Ortsbeirat gewählt und freue mich auf die Arbeit in diesem Gremium. Besonders am Herzen liegt mir der wohnortnahe Ausbau der Kinderbetreuung. Gerade die Umsetzung des Rechts auf einen Betreuungsplatz für unter 3- jährige bis 2013 wird große Anstrengungen erfordern. Ich will mich dafür einsetzen, dass dies erfolgreich gelingt und junge Eltern sich hier auf Unterstützung verlassen können. Auf kommunaler Ebene ist es Zeit, mehr direkte Einflussmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und die Transparenz in den Entscheidungsprozessen zu erhöhen. Deshalb setze ich mich seit langem für die Einführung eines Bürgerhaushaltes in Frankfurt ein, bei dem die Bürgerinnen und Bürger über die Umsetzung ihrer Projekte selbst entscheiden. Für Fragen und Anregungen erreichen sie mich unter Kontakt

 

Ortsbeirat Manfred Höfken